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Ausländer! Fremde! Meidet uns!

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Ausländer! Fremde!
Meidet uns!
Ihr seid hier nicht willkommen! *
  • Jährlich belegen hunderttausende Ausländer unsere Betten, essen und trinken in unseren Lokalen und nehmen uns die Betten und die Plätze in den Lokalen weg.

  • Ständig machen zehntausende Ausländer unsere Zimmer sauber und beziehen unsere Betten frisch, um weitere Ausländer zum Kommen zu bewegen.

  • Das ganze Jahr über finden Kongresse, Tagungen und Treffen mit ausländischer Beteiligung bei uns statt und überfüllen unsere Kongreßhallen, Tagungsorte und Seminarhotels.

  • Immer mehr Ausländer baden in unseren Seen, besteigen unsere Berge, benützen unsere Skilifte und Skipisten und nehmen uns die Badeplätze, die Aussichtsplätze und den Platz auf den Skipisten weg.

  • Ausländer besichtigen unsere Städte, füllen unsere Theater, besuchen unsere Konzerte, Festwochen und Museen und hindern uns am Besuch unserer Kulturstätten und Kulturveranstaltungen.

  • Was wir gerne sehen würden, wird durch das Auslandsfernsehen, was wir uns zu sagen hätten, wird durch Ferngespräche blockiert. Anstatt über Lokalpolitik zu informieren, verbreiten unsere Medien Auslandsnachrichten.
Ausländer! Fremde! Meidet uns! Ihr seid hier nicht willkommen! *

* Am 3. Oktober 1999 hat die Freiheitliche Partei Österreichs von 27 Prozent der Österreicher Zustimmung für ihre Wahlkampfforderung, "Stop der Überfremdung", erhalten. Zur möglichst raschen Verwirklichung dieser Forderung erscheint dieses Plakat. Als Bundesländer mit der meisten Zustimmung für die freiheitliche Wahlkampfforderung "Stop der Überfremdung" empfehlen sich Kärnten und Salzburg, als Orte mit der meisten Zustimmung die Kärntner Orte Bad KleinKirchheim, Seeboden (51%), Pörtschach (50%), Sachsenburg, Feld am See, Arriach (49%), Deutsch-Griffen (48%), Velden, Feldkirchen, Radenthein (44%), Friesach (43%) und Klagenfurt (39%), der niederösterreichische Ort Reichendorf (50%), die oberösterreichischen Orte St. Georgen (57%), Ried im Innkreis (35%) und Vorchdorf (33%), die Salzburger Orte Thomatal (49%), Seekirchen/Wallersee (34%), Wals-Siezenheim (33%), Salzburg (31%) und St. Johann im Pongau (30%), die steirischen Orte Feldbach (33%) und Graz (30%), die Tiroler Orte Kufstein (39%), Telfs (35%), Kitzbühel (34%), Wörgl (33%), Wattens, St. Johann in Tirol (32%), Zirl (31%), Schwaz, Imst (30%), Absam, Innsbruck (28%), Hall in Tirol und Völs (27%) und die Vorarlberger Orte Lustenau (40%), Hohenems (35%), Lauterach (33%), Hard, Dornbirn, Feldkirch (32%) und Bregenz (29%), wo die Freiheitliche Partei Österreichs jeweils stimmenstärkste Partei geworden ist.

Eine Initiative der SGR Zweiwegkommunikationssysteme. Unterstützt von: Zeitschrift und Verlag Buchkultur, Das Schauspielhaus (Wien), Die Extraplatte, Kager & Treml Verlagsagentur, Alfred Goubran, Sylvia Treudl, Nils Jensen, Michael Schnepf u. a.

SGR Zweiwegkommunikationssysteme: Sender senderfreies geräuschloses Radio - Sendeinitiative blickdichter Bildschirm.
SGR-Werbehilfen. Serie "Prädikat unpassend". Für unterentwickelte oder nicht ausreichend zur Geltung gekommene Werbebotschaften.
Verständnisprobleme-Inländer-Hotline: Gerhard Ruiss, p.A. 1070 Wien, Seidengasse 13, Tel. 1/526 20 44-13, Fax: 1/526 20 44-55
interventionen/3 - e d i t i o n   s e l e n e : Gerhard Ruiss - "Ausländer! Fremde! Meidet uns! - Ihr seid hier nicht willkommen!" Wien, 1999, ISBN 3-85266-127-7
Alle Rechte vorbehalten.

Plakate mit diesem Text können bei ig@literaturhaus.at und unter der genannten Telefon- oder Faxnummer bestellt werden.


Zuerst erschienen: Plakat, 1999
AutorIn: Gerhard Ruiss u.a.